Stichworte auf dieser Seite:
| Steckbrief | Anschaffung | Züchter | Zoohandlung | Tierheim | Notfalltiere | Kosten | Umgebung | Sommer |
| Käfig | Ausstattung | Badesand | Hygiene | Nagematerial | Verhalten | Zahmheit | Chingriff | Vergesellschaftung |
| Deckakt | Deckpfropfen | Schwangerschaft | Geburt | Geschlechtsreife | Bocksprünge | Pipidusche | Probebiss | Checkliste Halter |
Haltung
Allgemeines:
- Herkunft: Südamerika/Anden
- Art: Chinchilla lanigera (unsere Heimtiere)
- Körperlänge: 20-25 cm
- Schwanzlänge: 10-20 cm
- Gewicht: 400-800 gr
- Fell: 1-2 cm, etwa 60-80 Haare wachsen aus 1 Haarwurzel
- Lebenserwartung: etwa 18-22 Jahre
- Geschlechtsreife: 4.-6. Monat
- Tragezeit: 111 Tage, 1-5 Babies
Chinchillas sind Exoten !
Chinchillas stammen ursprünglich aus den südamerikanischen Anden. Sie leben in einer Höhe von bis zu 5000 Metern. Das natürliche Umfeld ist sehr karg und wüstenähnlich. Die Luftfeuchtigkeit ist dort sehr gering. Ihre Fressfeinde sind meist Greifvögel (deshalb sollte man ein Chinchilla nie von oben packen)..
In der Käfighaltung können sie zwischen 18 und 22 Jahren alt werden.
Chinchillas sind sehr anspruchsvolle Tiere. Ihr putziges Aussehen und ihre relativ geringe Körpergröße verleiten Außenstehende dazu zu denken, man könne sie halten wie Hamster oder Kaninchen.Chinchillas sind in der Haltung ebenso anspruchsvoll wie andere Exoten. Nur hat man vor Exoten wie Schlangen, Echsen oder Spinnen aufgrund ihrer äußeren Erscheinung mehr Respekt und vermutet letztlich auch viele Ansprüche an die Haltung,
Chinchillas sind sehr reinliche und saubere Tiere.
Sie sind sehr reinlich. Sie haben kaum Eigengeruch, der Kot stinkt nicht und der Urin ist auch erträglich - allerdings muss der Halter mit viel Dreck in der direkten Käfigumgebung und teilweise auch in der Wohnung rechnen.Sollte eine gewisse Käfighygiene jedoch nicht eingehalten werden, so kann man dies natürlich auch bald riechen.
Man sollte sich durch ihr Aussehen nicht blenden lassen.
Manchmal erinnert mich ihr Wesen an die Gremlins aus dem gleichnamigen Film.Wenn man dies und jenes falsch macht, passiert dies und das.
Erst sind sie lieb und hübsch – im nächsten Moment verwandeln sie sich in regelrechte Monster.
Anschaffung :
Züchter :
Dies hat sehr viele Vorteile:
- man kann sich vorher über den Ruf des Züchters erkundigen,
- man kann sich selbst von den Haltungsbedingungen ein Bild machen,
- man wird über Krankheiten in der Linie informiert, bzw. man kann sicher sein, dass mit kranken Tieren nicht weitergezüchtet wird,
- der Züchter gibt Wissen weiter,
- er steht in vielen Fällen auch später bei fachlichen Problemen zur Seite,
- er ist bei Vergesellschaftungen behilflich
Zoohandlung :
Vor dem Kauf der Tiere in einer Zoohandlung sollte man auf gewisse Parameter achten:
- der Käfig der Tiere sollte nicht im Verkaufsraum, sondern in einem separaten Raum stehen, wo sie tagsüber so wenig wie möglich Streß erleiden und nicht dauernd durch Publikumsverkehr gestört werden,
- der Käfig muß sauber, groß und artgerecht eingerichtet sein,
- es dürfen keine Vögel in der unmittelbaren Umgebung gehalten werden
- es muß ausreichend chinchilla-gerechtes Futter vorhanden sein
- die Form und Konsistenz der Köttel muß gut sein,
- Abstand zu anderen Tierarten sollte ausreichend vorhanden sein,
- die Tiere sollten ein ausgeglichenes Wesen haben,
- sie müssen gesund aussehen und wirken,
- der Verkäufer sollte Fachwissen haben
- der Verkäufer sollte einen Anreiz bieten, dass man sich mindestens 2 Tiere anschafft. - bzw. sollte er sich weigern, ein Tier in Einzelhaltung zu verkaufen,
- optimalerweise fungiert der Verkäufer als Vermittler, sodass die Tiere nur kurz oder sogar gar nicht im Laden "zwischengelagert" werden.
Tierheim:
Welche Tiere sind für mich geeignet?
- Habe ich genug Möglichkeiten den regelmäßigen Nachwuchs in gute Hände zu vermitteln? (ein Chinchilla kann bis zu 3x im Jahr 1-4 Babies werfen)
- Will ich das Muttertier regelmäßig der Gefahr von Komplikationen bei der Geburt aussetzen?
- Habe ich genug Zeit, den Nachwuchs evtl mit der Hand aufzuziehen?
- Habe ich genug Platz um nicht-vermittelbare Tiere artgerecht unterzubringen?
- Komme ich damit klar, wenn ein Baby wegen Krankheit verstirbt oder durch die Mutter getötet wird?
- Kenne ich mich in der Farbenlehre aus und weiß welche Farben der Elterntiere miteinander harmonieren und welche nicht?
Notfalltiere und Anfänger? :
Kosten:
Käfig und Erstausstattung:
Anschaffung Tiere:
laufende Kosten pro Monat:
..und dann kam der Käfig für Nero und seinen Sohn Sir Henry:
außerordentliche Kosten:
Es ist unbedingt ratsam, für die ein oder andere Gelegenheit immer eine Geldreserve zur Verfügung zu haben. Schnell kann es passieren, dass unvorhergesehene Kosten auf den Halter zukommen können. So kann z.B. ein Knochenbruch, eine Operation, eine chronische Krankheit schnell mehrere hundert Euro verschlingen. So etwas kann jeder Zeit passieren.
Kein Halter möchte wohl sein Tier alleine aus Kostengründen verlieren müssen.
Mit der Anschaffung der Tiere übernimmt man eine moralische Verantwortung und man ist dazu verpflichtet, alle möglichen Mittel zur Rettung eines Tieres (natürlich nur solange eine reelle Chance auf Erholung besteht) bzw. zur Ermöglichung eines möglichst artgerechten Lebens zur Verfügung zu stellen.
Ich empfehle für solche Gelegenheiten einen Betrag von mindestens 500,00.- Euro.
Umgebung:
Chinchillas sind nachtaktiv - in der Nacht schläft der Mensch normalerweise.
Käfigstandort:
Die Komplexität der Haltung beginnt schon bei der Wahl des Käfigstandortes.
Kriterien für die Wahl des Käfigstandortes:
- tagsüber ruhig
- Schutz vor Luftzug
- keine direkte Sonneneinstrahlung
- keine Außenhaltung
Chinchillas sind sehr stressempfindlich.
Man kann sie zwar an viele Alltagsgeräusche gewöhnen, trotzdem müssen sie tagsüber möglichst ungestört bleiben. Dies sollte zu einer Grundregel werden.
Sollte sich der Käfigstandort im Wohnbereich des Halters befinden, müssen die Tiere tagsüber ignoriert werden. Dies hält Stress von ihnen ab und reduziert die Gefahr, dass sie aus ihrem natürlichen Wach-/Schlaf-Rhythmus gebracht werden.
Chinchillas sind nachtaktiv. Eine Umgewöhnung auf Tagaktivität wirkt lebensverkürzend und kann großen psychischen Schaden verursachen!
Stress kann sich negativ auf die Psyche und Gesundheit der Racker auswirken. Ähnlich ergeht es dem Menschen, wenn er nachts nicht zu seinem wohlverdienten Schlaf kommt. Daher sollte der Käfig möglichst nicht (auch aus hygienischen Gründen) im Schlafzimmer stehen.
Der Käfigstandort muss demnach gut überlegt sein. Selbst ein Umzug des Käfigs im selben Raum von der einen Ecke zur anderen Ecke des Zimmers kann für die Tiere zu einem Problem werden.
Aufgrund der klimatischen Bedingungen in unseren Breitengraden ist von einer Außenhaltung dringend abzuraten !
Sollte man die Bedürfnisse der anspruchsvollen Tiere aufgrund der Wohnsituation nicht befriedigen können, so rate ich dringend von der Haltung dieser Exoten ab.
Man schadet den Tieren und wird mit der Zeit als Halter selbst unglücklich, weil sie dazu neigen, sehr viel Zeit und Platz zu beanspruchen.
Im Idealfall bekommen die Chinchillas ein eigenes Zimmer. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es für beide Seiten nur von Vorteil ist.
Anfangs war der Käfig meiner Chinchillas im W ohnzimmer untergebracht. Nach einiger Zeit fühlte ich mich in der damaligen 2-Zimmer-Wohnung immer mehr als Gast. Man traute sich gar nichts mehr zu tun - weder Besuch empfangen, noch Radio- ,TV- oder DVD-Surround-Lärm. Später wurden sie dann u.a. aus diesem Grund im Schlafzimmer untergebracht - was mich dann um meinen Schlaf brachte, da der Lärm wirklich unerträglich ist (außerdem ist es unhygienisch und daher ungesund). Inzwischen habe ich eine neue Wohnung und sie haben ihr eigenes Zimmer. Diese Variante ist zugegeben eher die Luxusvariante, aber ich kann wirklich nur dazu raten.
Zugluft:
Chinchillas sind sehr zugempfindlich. Daher ist es wichtig, dass der Käfigstandort zugfrei ist. Man kann dies sehr gut mit dem sog. "Kerzentrick" testen. Einfach eine Kerze am Käfigstandort anzünden und die Flamme beobachten. Steht sie still senkrecht nach oben, so ist diese Stelle im Zimmer zugfrei. Pendelt die Flamme aber hin und her oder neigt sie sich zur Seite, so kann man davon ausgehen, dass an dieser Stelle Zugluft ist. Dieser Standort ist dann weniger geeignet.
Umgebungstemperatur:
Die Umgebungstemperatur sollte zwischen 18 und 22 Grad liegen. Die Temperatur im Chinchillaraum darf zwar ruhig kälter sein – schließlich sind es Pelztiere, allerdings sollte die Temperatur nicht unter 15 Grad sinken, damit der Halter keine Gesundheitsschäden bei einem längeren Aufenthalt im Raum davonträgt (aber auch hier sind die unteren Grenzen Geschmackssache).
Die Höchsttemperatur sollte die 25 – 26 Grad nicht übersteigen. Chinchillas können nicht schwitzen.
Der Wärmeausgleich findet über die Extremitäten des Körpers (Ohren, Maul, Hand- u. Fußsohlen) statt.
Ab einer gewissen Temperatur kann der Organismus nicht mehr mithalten und es besteht akute Lebensgefahr wegen eines Hitzschlags.
Luftfeuchtigkeit:
Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40% und 60% liegen.
Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann Krankheiten und Fellschäden verursachen.
Weiterhin begünstigt eine zu hohe Luftfeuchtigkeit die Bildung von Pilzen und Keimen. Im Sommer liegt die Luftfeuchtigkeit sehr oft über den Grenzwerten.
Die Luftfeuchtigkeit lässt sich mit einem sog. Hygrometer messen.
Chinchillas und der Sommer :
Die Anatomie der Chinchillas ist aufgrund ihrer ursprünglichen natürlichen Umgebung auf sehr extreme Bedingungen ausgelegt. Sie können - ähnlich wie Hund oder Katze - nicht schwitzen. Der Wärmeaustausch findet über die Extremitäten (Schnauze, Pfotenunterseiten und Ohren) statt.
Ursprünglich sind die Chinchillas in den Hochgebirgen Südamerikas beheimatet. Dort sind sie extremen Wetterbedingungen und Witterungseinflüssen mit Temperaturschwankungen von –20 bis + 30 Grad ausgesetzt. Allerdings ist die Luftfeuchtigkeit dort geringer als bei uns, das macht die Hitze erträglicher für sie..
Je geringer die Luftfeuchtigkeit ist, umso besser kommen sie mit hohen Temperaturen klar.
Aber Achtung: eine dauerhaft zu geringe Luftfeuchte (z.B. trockene Heizungsluft im Winter) ist auch schädlich. Zu trockene Luft begünstigt die Austrocknung von Schleimhäuten und kann Probleme in den Atemwegen oder bei den Augen hervorrufen.Insofern sollte man versuchen, 40% Luftfeuchte nicht zu unterschreiten (Wasserschale auf der Heizung, Venta Luftwäscher).
Leider sind die Wetterbedingungen in unseren Breitengraden weniger optimal für sie. Besonders im Sommer ist die Luftfeuchtigkeit bei uns oft sehr hoch. Aus diesem Grund bergen hohe Temperaturen große Gefahren für sie.
Hilfreich für die Reduzierung der Temperatur im Sommer:
sind z.B.
- Tonröhren,
- Granit-Fliesen,
- gekühlte Wasserflaschen (ohne Aufkleber)
- Luftentfeuchter (z.B. von UHU)
und für den Notfall:
- mobiles Klimagerät
Tonröhren :
Tonröhren bieten eine kühle Rückzugsmöglichkeit.

Granit-Fliesen:
Chinchillas nutzen sie im Sommer gerne zur Kühlung der Füße.

Chemische Luftentfeuchter:
Chemische Luftentfeuchter reduzieren im Sommer die Luftfeuchtigkeit.Die Wirkung variiert je nach Größe des Raumes.
gekühlte Wasserflasche:
Für den Notfall -im Falle eines Hitzeschlages- empfiehlt es sich, immer eine gekühlte Wasserflasche im Kühlschrank parat zu haben. Diese Flasche dient sozusagen als nagefester Kühlakku.
mobiles Klimagerät:
Ein mobiles Klimagerät sorgt für eine Reduzierung der Raumtemperatur und reduziert gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit.
Käfig:
Ein Käfig kann nie groß genug sein !
Das Wort „zu groß“ sollte es in diesem Zusammenhang nicht geben. Die Tiere müssen ihr Leben darin verbringen. Daher sollte ein Käfig ihnen auch etwas bieten können. Selbst regelmäßger Auslauf kann auf Dauer kein Ersatz für einen zu kleinen Käfig sein.
Weiterhin gilt es zu beachten, dass die allgemein in den Zooläden erhältlichen „Chinchilla-Käfige“ zu klein und mit ihrer Kotwanne aus Plastik nicht artgerecht sind.
Chinchillas sind Nagetiere und werden alles annagen, u.a. auch das Plastik der Kotwanne. Auf Dauer kann es giftig wirken und schlimme Krankheiten oder Verletzungen im Darm hervorrufen.
Ein guter Käfig ist optimalerweise mit Kotwannen aus rostfreiem Edelstahl ausgestattet.
Die Käfiggröße für 2 Chinchillas sollte nicht kleiner als 100 x 180 x 60 cm (B x H x T) sein.
Der Kaufpreis für den Käfig sollte unbedingt in das Budget für die Anschaffung von Chinchillas einkalkuliert werden. Die Preise variieren für relativ gute Käfige je nach Größe zwischen 200,00.- und 1000,00.- Euro. Wer hier spart, tut sich keinen Gefallen, da die Qualität eines Käfigs wegen der langen Lebensdauer der Tiere wirklich gut sein sollte.
Wenn man handwerklich begabt ist, kann man natürlich auch einen Käfig aus Holz selbst herstellen. Oft werden Holzkäfige aus Korpussen von IKEA-Schränken gebaut.
Jede Käfigart hat ihre Vor- und Nachteile.
Ausstattung:
Folgende Utensilien sind ein Muss für jeden Käfig:
- Kotwanne aus Metall
- Sitzbretter
- Holz- /Hängehäuschen/Rückzugsmöglichkeit
- Sandbadewanne
- Futternapf
- Getränkeflasche
- Heuraufe (nur von außen an den Käfig anbringen)
Als Sandbadewanne eignet sich hervorragend eine Auflaufform, ein Blumentopf oder ein großer Futternapf (z.B. für große Hunde).
Das Gefäß darf nicht umkippen, wenn ein Chinchilla darauf herumklettert.
Hier ein paar Beispiele für geeignete Sandbadewannen :

Von den handelsüblichen Blechbadewannen zum Einhängen in den Käfig rate ich wegen der großen Verletzungsgefahr ab.
Kleine Aquarien sind auch weniger geeignet, da das Glas von den Chinchillas meist sehr spät oder gar nicht wahrgenommen wird. Meine Chinchillas sind regelmäßig dagegen gelaufen. Außerdem besteht die Gefahr, dass es aus irgendwelchen Gründen auseinanderbrechen kann. Scherben im Käfig können viel Schaden bei den Tieren anrichten.
Holzhäuschen/Rückzugsmöglichkeiten:
- Röhren aus Kork,
- Weinlagersteine aus Ton
- Holzhäuser/Hängehäuser aus Metall
Futternapf:

Wasserflasche:

-Aus hygienischen Gründen rate ich vonTrinknäpfen ab-
- Das Wasser kann in den Näpfen sehr leicht durch Kot oder urinbeschmutzte Einstreu verunreinigt werden. Dies kann auf Dauer sehr ungesund für die Tiere werden.
- Außerdem kann ein Napf sehr leicht umfallen und somit auf unbestimmte Zeit die Wasserversorgung der Tiere unterbrechen.Dies kann gerade an heißen Tagen fatale Folgen haben.
- Schließlich kann das Wasser aus einem umstürzenden Trinknapf auch ein Tier nass machen. Das Tier kann sich aufgrund der speziellen Fellbeschaffenheit sehr leicht erkälten.
Badesand:
Der in den Zoohandlungen angebotene Sand ist meist Quarzsand. Dieser Sand ist zwar recht preiswert, allerdings beschädigt er auf Dauer das Fell der Chinchillas.
Empfehlenswert ist Attapulgit-Sand. Er ist dem Staub, in dem sich die Wildchinchillas baden, von der Beschaffenheit sehr ähnlich. Er ist zwar etwas teuerer als der Quarzsand, allerdings zahlt er sich aufgrund seiner guten Eigenschaften nach kurzer Zeit wieder aus.
Von Zeit zu Zeit kann man den Sandzusatz Blue Cloud im Verhältnis 1:2 oder auch 1:1 daruntermischen.
Blue Cloud ist ein sehr feiner Sand, welcher optimal für die Fellpflege ist. Viele Züchter lassen ihre Chinchillas vor einer Bewertungsschau darin baden. Leider ist Blue Cloud sehr teuer. Daher eignet es sich nicht als ständiges Sandbad.
Wie lange kann man eine Portion Badesand verwenden?
Je nach Grad der Verschmutzung reicht es aus, vorausgesetzt der Sand wird täglich gesiebt, wenn man den Sand 1x wöchentlich austauscht. Natürlich sollte er öfter ausgetauscht werden, wenn gerade ein Pilz oder andere ansteckende Krankheiten im Käfig kursieren.
Kann man das Sandbad permanent zur Verfügung stellen?
Es gibt geteilte Meinungen über die permanente Gabe des Sandbades:
Manche Halter stellen den Tieren das Sandbad lediglich für ein paar Minuten am Tag zur Verfügung. Dies soll sozusagen ein Highlight im Chinchilla-Alltag darstellen - gerade wenn sie keinen regelmäßigen Auslauf bekommen können. Die Tiere sollen sich auf etwas freuen (ähnlich wie sie sich auf den Auslauf freuen).
Die andere Meinung besagt:
Das Sandbad dient nicht nur der Fellpflege ,sondern auch dem Stressabbau. Aus diesem Grund soll es den Tieren permanent zur Verfügung stehen.
Ich persönlich teile die zweite Meinung. Die Tiere sollen die Möglichkeit haben, den evtl. entstehenden Stress dann abzubauen, wenn Bedarf besteht.Einen Gewöhnungseffekt an das Sandbad konnte ich bislang noch nicht feststellen.
Hygiene:
Käfighaltung erfordert regelmäßige Reinigungsmaßnahmen.
Eine gewisse Grundhygiene hilft Krankheiten für die Tiere und auch für den Halter zu vermeiden.
Bitte keine chemischen Reinigungsmittel benutzen !
Auch Käfig-Deo o.ä. ist absolut unnötig. Essigwasser reicht vollkommen aus.
tägliche Reinigungsmaßnahmen:
- Sitzbretter fegen
- nasse Einstreu austauschen
- Sandbad sieben
- Wasser in der Tränke austauschen
- Heu vom Vortag austauschen
wöchentliche Reinigungsmaßnahmen:
- Käfig reinigen
- gesamte Einstreu austauschen
- Sitzbretter mit Essigwasser abwaschen
- Sandbad austauschen
Diese Arbeiten sind teilweise wirklich nervtötend. Aber sie sind wichtig. Dem Halter muß auch klar sein, dass der Müll irgendwie entsorgt werden muß.
Nagematerial:
Das Thema „Nagematerial“ gehört nicht nur in den Themenbereich „Ernährung“, es gehört ebenso zum Thema „Haltung“. Chinchillas benötigen Nagematerial, damit die permanent wachsenden Nagezähne immer wieder abgenutzt werden können.
Die unteren Nagezähne sind länger als die oberen Nagezähne (Verhältnis 3:1).
Chinchillas haben einen sehr ausgeprägten Nagetrieb.Das Nagen dient auch der Befriedigung des Spieltriebes und stellt somit einen Zeitvertreib dar.Deshalb sollte man immer ausreichend Nagematerial zur Verfügung stellen und dies auch bei der Käfigeinrichtung berücksichtigen.

Wenn zu wenig Nagematerial zur Verfügung gestellt wird, nutzen sich die Nagezähne nicht ausreichend ab. Dies kann zu Problemen bei den Backenzähnen führen, weil der Abrieb durch die beginnende Zahnfehlstellung der Nagezähne nicht mehr gewährleistet ist.
Der Halter sollte folgende Nagemöglichkeiten permanent zur Verfügung stellen:
- Äste (z.B. Weide, Haselnuss, Apfelbaum oder Birnbaum)
- Ytonstein (aus dem Baummarkt)
- Holzhäuschen
- Sitzbretter
Die Äste müssen frei von Vogelkot oder Moos sein. Nageäste sollten, bevor die Chinchillas darüber herfallen, über Nacht in Wasser eingeweicht, anschließend mit einer Bürste gereinigt und danach getrocknet werden, damit keine Krankheitserreger eingeschleppt werden.
Zeitaufwand:
Verhalten
Allgemeines:
Chinchillas sind Herdentiere.
In der freien Natur leben Chinchillas in Herden von einigen Dutzend Tieren. Aus diesem Grund sollten sie nie alleine gehalten werden. Der Mensch kann einen Artgenossen nicht ersetzen. Wer sich einmal 5 Minuten vor einen Käfig mit mehreren Chinchillas gesetzt hat, weiß was ich meine.
Einzelhaft ist Tierquälerei !
Das Gerücht, dass einzeln gehaltene Chinchillas zahmer werden, ist schlichtweg falsch.
Sie werden nicht zahmer – sie bekommen mit der Zeit Verhaltensstörungen.
Weiterhin ist es nicht korrekt, dass ein Tier sich nicht mit einem anderen vergesellschaften lässt. Man muss es nur mit dem richtigen Partner versuchen. Oft funktioniert eine Vergesellschaftung nicht, weil sie entweder falsch durchgeführt, oder mit einem falschen Partner versucht wurde.
Ein Chinchilla kann in jedem Alter (auch nach langer Einzelhaft) mit einem Partner vergesellschaftet werden. Manchmal braucht man mehrere Anläufe, weil die Chemie zwischen den Tieren nicht stimmt.Deshalb ist es hilfreichm wenn man sich bei einem Züchter mehrere mögliche Partner für sein Tier aussucht und bei einer mißglückten Vergesellschaftung auf ein anderes Tier zurückgreifen kann.
Außerdem kann man ein einzelnes Chinchilla nie lange alleine lassen – bei mindestens 2 Tieren pro Käfig ist das etwas anderes. Sie können sich mit sich selbst beschäftigen und der Halter kann getrost einmal einen Abend ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen ausgehen.
Chinchillas sind nachtaktiv.
Das macht die Haltung besonders für Berufstätige interessant. Während der Halter tagsüber arbeitet, schlafen sich die Chinchillas aus.
Damit sie allerdings tagsüber ausschlafen können, muss man beim Käfigstandort einiges beachten (siehe auch Haltung).
Bevor der künftige Halter sich für ein Tier entscheidet, sollte er es in seiner aktiven Phase in den Abendstunden beobachten. Nur in dieser Zeit lässt sich ein grobes Bild von dem Charakter des Tieres machen.
Die Tatsache, dass sie nachtaktiv sind und meist erst zwischen 18.00 und 20.00 Uhr wach werden, macht sie wiederum für Kinder unattraktiv (von den Anschaffungs- und Unterhaltskosten einmal ganz abgesehen).
Außerdem sind die komplizierten Haltungsbedingungen für Kinder viel zu schwer einzuhalten. Sicherlich ist es für die Entwicklung eines Kindes förderlich Verantwortung in Form von einer Tierhaltung zu üben. Aber dies sollte nicht an so kompliziert zu haltenden Tieren wie Chinchillas ausprobiert werden.
Die lange Lebenserwartung vergrößert m.E. noch die Wahrscheinlichkeit, dass die Tiere irgendwann während der Pubertät des Kindes im Tierheim landen.
Die artgerechte Haltung von Chinchillas stört die „artgerechte“ Entwicklung von Kindern !
Chinchillas sind Fluchttiere.
Flucht ist bei Chinchillas die beste Verteidigung. Sie haben in ihrer natürlichen Umgebung einige Fressfeinde. Da sie über keine natürlichen Waffen (scharfe Zähne oder Krallen) verfügen, bleibt ihnen als letztes Mittel meist nur ihre Vorsicht und letztlich die Flucht.Die Anordnung der Augen am Kopf ermöglicht ihnen ein sehr breites Blickfeld, sodass sie Feinde teilweise schon fast von hinten erkennen. Sollte trotz aller Vorsicht ein Chinchilla in der Klemme sitzen, so kann es Teile des Fells abstoßen und somit aus dem Griff des Feindes entfliehen. Dies kann jeder Halter beobachten, wenn er sein Chinchilla fangen muss.
Chinchillas sind Nagetiere.
Chinchillas müssen regelmäßig nagen, weil die Zähne permanent wachsen. Aus diesem Grund nagen sie alles an, was ihnen über den Weg läuft. Daher sollte gerade der Auslauf nagersicher sein.
Kabel, Pflanzen, Tapete, Möbel, Teppiche,etc. können schädlich für die Monster sein.
Chinchillas verstecken Krankheitssymptome.
Eine Eigenart von Chinchillas ist das Verstecken von Krankheitssymptomen. Der Grund liegt darin, dass kranke Tiere von der Gemeinschaft ausgeschlossen werden und Krank aussehende Tiere meist von Fressfeinden bevorzugt angegriffen werden. Es kam in der Heimtierhaltung bereits vor, dass Chinchillas mit einem Knochenbruch oder einer Fleischwunde ohne zeitnahes Bemerken durch den Halter wochenlang lebten. Teilweise kamen die Symptome per Zufall an ´s Licht oder die Krankheit wurde so lange verschleppt, bis sich die Symptome gar nicht mehr zurückhalten ließen. Und genau dann ist es meist schon zu spät! Wenn ein Chinchilla Symptome für eine Krankheit zeigt, dann ist sie meist schon sehr weit fortgeschritten. Der Halter sollte seine Tiere genau kennen und beobachten, damit ihm kleinere Anomalitäten zeitnah auffallen.
Zahmheit
Chinchillas können zwar, aber müssen nicht zahm werden.
Der Halter darf nicht erwarten, dass seine Chinchillas zahm werden. Aufgrund der Tatsache, dass sie Fluchttiere sind, dauert die Erreichung eines Zahmheitsgrades mitunter teilweise mit Rückschritten sehr lang. Wichtig ist, dass alles ohne Zwang geschieht.
Es gibt mehrere Stufen der Zahmheit :
- Gitterzahmheit,
- Handzahmheit,
- völlige Zahmheit.
Es existiert noch eine detailliertere Einteilung mit etwa 12 Stufen. Allerdings fällt diese Einteilung bereits in das Gebiet Tierpsychologie und wird im normalen Heimtierhalterbereich eigentlich so gut wie nicht gebraucht.
Gitterzahmheit:
Das Chinchilla kommt neugierig und mit viel Vorsicht an das Käfiggitter und nimmt Leckerlis entgegen.
Handzahmheit:
Das Chinchilla klettert bereits auf der Hand, den Armen oder dem Körper des Halters herum.
Diese Stufe ist vollkommen in Ordnung.
völlige Zahmheit:
Diese Stufe kann eintreten - muss aber nicht eintreten. Der Halter sollte diesen Grad der Zahmheit nicht voraussetzen. Wenn das Tier diese Stufe erreicht hat, ist dies sehr schön, falls nicht, dann ist es auch vollkommen in Ordnung.
Es kann durchaus einige Monate dauern, bis das Tier diese Stufe erreicht.
Merkmale der völligen Zahmheit:
Das Chinchilla lässt sich ohne Abwehrverhalten aufnehmen, es dreht dem Halter beim Fressen den Rücken zu, es putzt sich auf dem Schoß des Halters, es zeigt kaum noch Schreckreaktionen
Wie erreiche ich die Zahmheit ?
Wichtig ist, dass die Tiere Vertrauen zum Halter aufbauen. Dies geht natürlich nicht, wenn der Halter Zwang auf sie ausübt oder sich sonst irgendwie „asozial“ ihnen gegenüber verhält. Alles sollte auf freiwilliger Basis passieren. Der Halter braucht gerade am Anfang viel Geduld. Chinchillas haben ihren eigenen Willen und sind nicht dressierbar.
Mit der Zeit kann man allerdings feststellen, dass sie auf ihre Namen, manche Kommandos und sogar Gesten des Halters reagieren (wie gesagt, das ist keine Voraussetzung - manche Chinchillas werden nie richtig zahm).
Hilfsmittel für die Erreichung eines Zahmheitsgrades sind:
- gute Haltungsbedingungen,
- Geduld,
- die für die Tiere typische Neugierde
- gesunde Leckerlis.
Wie hebt man ein Chinchilla hoch?
Grundsätzlich sollte man Chinchillas zu nichts zwingen. Zwang kann das mühsam aufgebaute Vertrauen zum Halter zerstören. Dennoch gibt es Situationen (z.B. beim Tierarzt), wo man Chinchillas festhalten muß.
Hier empfiehlt sich der sog. Chin-Griff:
Der Halter führt eine Hand als Stütze unter den Bauch des Chinchillas und mit Daumen und Zeigefinger der anderen Hand fixiert er die Schanzwurzel. Nun kann man das Chinchilla hochheben. Das Fixieren der Schwanzwurzel ist notwendig, damit das Tier sich nicht unkontrolliert befreien kann und ggfs. aus großer Höhe auf den Boden fällt. Bitte niemals das Chinchilla ohne Stützhand aufnehmen. Die Schwanzwurzel kann durch das Eigengewicht und durch Zappeln des Tieres brechen. Auch eine Fixierung weiter hinten zur Schwanzspitze hin kann dazu führen, dass der Schwanz bricht.
Vielen Chinchillas ist dieser Griff unangenehm und sie wehren sich dabei. Es kann auch schon einmal etwas Fell abgeworfen werden. Aber der Griff ist die sicherste Methode.
Meine Chinchillas kennen den Griff leider so gut wie gar nicht. Eigentlich wurde er bisher nur beim Tierarzt angewandt. Dies ist eher suboptimal, weil ein Besuch beim Tierarzt somit erheblich stressiger ist, als er es ohnehin schon ist. Trotzdem bin ich froh, dass ich den Griff sehr selten anwenden muß, da eigentlich alles auf freiwilliger Basis abläuft. Ich muß sie z.B. beim Ende des Auslaufs nicht fangen, sondern sie gehen freiwillig bzw. nach Aufforderung in den Käfig zurück.
Ich rate daher jedem Halter, seine Tiere frühzeitig an den Griff zu gewöhnen.
In diesem Zusammenhang möchte ich noch davon abraten ein Chinchilla von oben zu greifen. In der natürlichen Umgebung sind ihre Fressfeinde u.a. Greifvögel. Das Chinchilla kann den Griff des Halters von oben instinktiv mit dem Angriff eines Greifvogels verwechseln und erleidet somit Todesangst.
Vergesellschaftung/Verpaarungen:
Vergesellschaftung:
Leider kann ich zu diesem Thema aufgrund Erfahrungsmangels lediglich oberflächliche Informationen weitergeben, da ich bisher selbst noch keine Vergesellschaftung durchführen musste.
Trotzdem möchte ich zumindest auf einen wichtigen Punkt aufmerksam machen :
Bitte niemals fremde Tiere ohne vorherige Vergesellschaftung zusammenführen! Dies kann tödlich enden.
- Normalerweise kann der Züchter des neu hinzu kommenden Tieres bei der Vergesellschaftung behilflich sein.
- Weiterhin sind Informationen und Hilfestellungen über diese Problematik in Chinchilla-Foren zu finden.
Verpaarung:
Bevor man sich ein gegengeschlechtliches Pärchen anschafft, muß man sich darüber im Klaren sein, dass Nachwuchs fallen wird.
Dass ein Pärchen nie Nachwuchs produziert, wenn sie bereits als Jungtiere zusammen sitzen, ist leider noch immer ein hartnäckiges Gerücht.
Nicht alle Farben passen genetisch zusammen. Der Nachwuchs kann tot oder übel verkrüppelt zur Welt kommen. Die Schwangerschaft und die Geburt sind daher nicht nur ein großes Risiko für den Nachwuchs-sondern hauptsächlich für das Muttertier.
Bevor man sich für 2 Farben entscheidet bitte unter dem Stichwort "Letal-Faktor" Informationen einholen!
Auch hier kann ich wenig Hilfestellung bieten, weil bei Standards nur Standards fallen und ich mich daher nicht mit der Farbenlehre auseinandersetzen mußte.
Nachwuchs:
Deckakt:
Deckpfropfen:

Schwangerschaft:
Geburt:
Die ersten Tage des Nachwuchses:
Erziehung durch die Eltern :
Trennung von den Eltern:
Geschlechtsreife:
...typisch Chinchilla:
Bocksprünge:
Wenn sich Chinchillas über etwas freuen, dann springen sie wild auf der Stelle. Im Auslauf laufen sie dabei hakenschlagend durch den Raum. Der Zustand kann mehrere Minuten andauern.
Ich freue mich immer darüber, denn das ist ein Zeichen, dass es ihnen gut geht.
"Ecken"sprünge:
Pipidusche:
Bei Streitigkeiten untereinander, setzen Chinchillas als Abwehrmaßnahme ihren Urin ein. Sie stellen sich dabei auf die Hinterpfoten und spritzen einen Urinstrahl gegen den Feind/Streitpartner. Dieser Urinstrahl kann ziemlich weit durch den Raum spritzen und manchmal bekommt der Halter etwas davon ab, wenn er ungünstig steht.
Bei den Mädels konnte ich dieses Abwehrverhalten öfter beobachten, als bei den Jungs.
Probebiss:
Chinchillas nagen alles an. Mit dem Probebiss wird ausprobiert, ob das Material fressbar oder zumindest benagbar ist. Daher sollte der Halter über Nagespuren an allen möglichen Stellen oder Gegenständen großzügig hinweg sehen. Es läßt sich bei der Chinchillahaltung nicht vermeiden.
Aus diesem Grund haben wertvolle oder auch gefährliche Gegenstände nichts im Auslauf verloren.
Fellabwerfen:
Neugierde:
Chinchillas sind sehr neugierig.Teilweise ist es recht putzig, teilweise ist diese Eigenschaft recht nervig,weil Neugierde manchmal ziemlich gefährlich werden kann. Aber es gehört dazu.
Verhalten des Halters gegenüber seinen Chinchillas:
Damit das Zusammenleben mit den Chinchillas funktioniert, muss auch der Halter sein Verhalten anpassen. Falls die Bereitschaft dazu fehlt, sollte die Anschaffung von Chinchillas nochmals überdacht werden.
Checkliste für den Halter:
Folgendes gilt es zu beachten:
- der Halter muss sich im Klaren darüber sein, dass er die nächsten 18-22 Jahre Verantwortung für die Tiere übernimmt,
- dazu gehört auch für Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen zu sorgen,
- der Halter muss dafür bereit sein, auf andere Aktivitäten zu verzichten, falls ein Tier krank wird und dies versorgt werden muß,
- der Futternachschub muss immer gewährleistet sein – ein Futterengpass sollte nicht allzu lange dauern
- die Tierebrauchen tagsüber ihre Ruhe, auch in ihrer Wachphase können sich Alltagsgeräusche negativ auf sie auswirken,
- der Halter sollte die Möglichkeit bieten, jederzeit etwas an der Situation ändern zu können (sollte der PC oder das TV im Chinchillazimmer stören, so muss ein alternativer Standort gefunden werden),
- DVD-Surround-Sound und laute Parties sollten nicht in unmittelbarer Nähe des Käfigs stattfinden,
- eine Wohnung an einer stark befahrenen Strasse ist nicht unbedingt förderlich
- er muss –um Haltungsfehler und Krankheiten zu vermeiden- dazu bereit sein, sich Fachwissen anzueignen,
- Rauchverbot im Chinchilla-Zimmer (im Kinderzimmer raucht man ja auch nicht...),
- der Auslauf sollte regelmäßig unter Beobachtung gewährt werden,
- der Halter braucht Geduld im Umgang mit den Tieren


